3342: Drehmoment effizient steigern

Motorleistung auf hohem Niveau: #Tuning #Motortuning #Autotuning – Das Tuning ist längst zu einem etablieren Hobby geworden, an dem sich Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen dran erfreuen. Doch nicht nur nebenbei wird getunt auch beruflich legen viele Tüftler Hand den Spoiler, die Karosserie oder das Herzstück des Wagens – den Motor.

Die Leistung des Motors ermitteln
Stellt man sich die Frage, wie stark ein Auto überhaupt ist, spricht man gerne von den sogenannten „Pferdestärken“. Doch obwohl meistens von Leistung die Rede ist, kann diese genaugenommen gar nicht direkt gemessen werden – was jedoch auf den Prüfstand kommen kann, ist der Drehmoment. Während eine Kraft Dinge normalerweise in Form einer geraden Linie beschleunigt, versetzt das Drehmoment diese Kräfte in Drehungen – gemessen in Nm (Newtonmeter). So weit so gut, aber wie wird jetzt die Leistung des Motors gemessen?

1. Das Fahrzeug muss auf einen Leistungsprüfstand gebracht werden, auf dem der Motor mit einer Wirbelstrombremse mit verstellbarem Kraftaufwand betrieben wird.

2. Während des Antriebs, wird gleichzeitig der Widerstand der Wirbelstrombremse so ausgelegt, dass der zu messende Motor eine gleichmäßige Drehzahl durchläuft. Nun der Clou: Die entstehende Kraft, mit der die Bremse mitlaufen will, entspricht dem Drehmoment.

3. Um nun die Leistung festzustellen, wird die Zeit mit einberechnet. Während ein Watt einem Newtonmeter pro Sekunde entspricht, muss für ein Kilowatt (1000 Watt) die Leistung also 1000-mal in der Sekunde geleistet werden. Eine hohe Leistung braucht also eine ganze Menge Drehmoment.

So wird die Leistung effizient gesteigert
Wer die Leistung seines Motors erhöhen will, der findet zahlreiche Möglichkeiten, sein Auto zu tunen. Der Einbau neuer Leistungsträger verlangt in Deutschland im öffentlichen Straßenverkehr jedoch immer eine Zulassung vom TÜV. Daher ist darauf zu achten, die staatlichen Vorgaben einzuhalten. Folgende Tunings sind aktuell sehr beliebt:

Die Downpipe
Eine Downpipe bezeichnet ein Abgasrohr mit mehreren Effekten. Durch den größeren Durchmesser, den die Downpipe mit sich bringt, kann der Druck der Abgase eingedämmt werden, was im Umkehrschluss zu einer Senkung der Abgastemperatur führt – hierdurch wird dann die Leistung im Hinblick auf den Drehmoment gesteigert. Spezielle Downpipes können im Internet bestellt werden, dennoch ist der Einbau nichts für Anfänger und sollte lieber einem Tuningprofi überlassen werden – Denn wie bei allen Tunings sollte die Sicherheit im Vordergrund stehen!

Das Chiptuning
Es zählt zu den professionellsten Methoden, die Leistung des Motors zu steigen und das ganz ohne mechanische Eingriffe. Die Arbeit des Chiptuners ist jedoch mit großer Feinarbeit verbunden, da hier Optimierungen an der Steuersoftware getätigt werden. Ohne die Schutzfunktionen zu verletzen, werden so zum Beispiel die Drehmomentbegrenzer und die Beschleunigunsgdämpfer heruntergeschraubt, wodurch sich spürbare Mehrleistungen ergeben. Ein weiter Vorteil ist der hierdurch minimierte Verbrauch des Wagens.

Kompressor-Tuning
Nachrüstungen eines Kompressors versprechen Mehrleistungen von bis zu 40 Prozent und zählen damit zu den leistungsstärksten Tunings. Um es einfach auszudrücken, ist der Kompressor mit einem Gebläse vergleichbar, dass komprimierte Luft in den Motor drückt und durch die folgend stärkere Verbrennung eine höhere Leistung erzeugt.
Kompressoren kühlen diese Luft ab, wodurch der Sauerstoffgehalt steigt und so die Verbrennung ankurbelt wird. (Bild: BruceEmmerling- pixabay.com/Sponsored Post)

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