643: Volkskrankheit Demenz

Textbeirag: Die Demenz steht als Krankheitsbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, denen allen der Verlust kognitiver, sozialer und emotionaler Fähigkeiten gemeinsam ist. Die Alzheimer Erkrankung ist die häufigste und bekannteste der Demenzerkrankungen. Demenz bedeutet immer den Verlust von Nervenzellen, das Sterben von Teilen des Gehirns. Ein Arzt kann die Diagnose stellen mithilfe von Tests und einer umfassenden körperlichen Untersuchung. Die Erfahrungen der Angehörigen sind in diesem Zusammenhang von großem Wert.

Wenn die Diagnose ‘Demenz’ steht, offenbart sich für alle erst einmal eine Welt voller Probleme, voller Fragen und Ängste. Es gibt deutschlandweit eine Reihe von Hilfsprojekten und Anlaufstellen für Betroffene und deren Angehörige.

Nicht nur die Zeit nach dem Arztbesuch, auch die Zeit davor kann für viele Menschen eine Zeit der Verirrungen und Verwirrungen sein, wenn sie merken, dass das gewohnte Leben Risse bekommt oder gar nicht mehr zu bewältigen ist. Angehörige wissen oft nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn die Veränderungen im Wesen des geliebten Menschen offensichtlich werden.

Demenz kündigt sich meistens an mit Gedächtnisschwäche und Veränderung im sozialen Verhalten. Aktuell gibt es keine Therapie, die die Demenzerkrankung heilen kann, aber viele kleine und große Hilfen und Techniken für den Alltag, die den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen können. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch immwer wieder in der Zeitung oder in entsprechenden Zeitschriften.

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