31: Video: Heubad

Wellness-Lexikon “H”: Heubad… Die Wellness-Teams in Österreich, Deutschland oder auch Italien verstehen es längst die Kraft der Natur, der Alpen, aber auch asiatische Anwendungen in ihr Wellnessangebot einzubinden. Vom Südtiroler Heubad bis hin zur ayurvedischen Stempelmassage. RatgeberTV erklärt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wellness Verband e.V. die Anwendungen, zeigt Ursprung, Methode, Hintergründe und beurteilt die Behandlung. Ratgebervideos und Videoratgeber:

Das Heubad: Eine Körperpackung unter Verwendung von (in der Regel) feuchtem Heu.

Der Ursprung: Die erste schriftliche Erwähnung des Heubades findet sich 1803 vom Arzt Th. Schreger, wobei sich aus dem Text entnehmen lässt, dass der Brauch wesentlich älter ist. Er beschreibt die heilende und schweißtreibende Wirkung der ätherischen Öle, die zu einem deutlichen Rückgang von krankhaften Wasseransammlungen (Ödeme) im Körper führen.

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Die Methode:Das Heubad ist eigentlich ein Heuwickel. Der Körper wird mit eingewässertem Heu eingepackt. Durch die sich entwickelnde Wärme werden die Inhaltsstoffe des Heus aufgeschlossen und können so ihre gesundheiltliche Wirkung entfalten. Die Temperatur beträgt ca. 40 – 42°C und die Behandlungsdauer ca. 20 – 25 Minuten.

Die Beurteilung: Ganzkörper-Heuwickel wirken durchblutungsfördernd, entkrampfend und immunstimulierend. Seelisches und körperliches Wohlbefinden werden gesteigert.

Quelle: Deutscher Wellness Verband e.V. http://www.wellnessverband.de/

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